Fracking Bohrstelle mit mobiler Ausrüstung für den Frack-Vorgang. Dieselmotoren sorgen für den hohen Druck. Fracking Bohrstelle mit mobiler Ausrüstung für den Frack-Vorgang. Dieselmotoren sorgen für den notwendigen, hohen Druck beim Fracken. Pro Bohrstelle benötigt man zahlreiche Fracking-Vorgänge pro Jahr. In Gelb zu erkennen: Das Gerüst um den Bohrlochabschluss. (Bild: Ausschnitt aus einem Amateurvideo)

11 Gründe für Fracking entzaubert

In dieser Übersicht beziehe ich Stellung zu Argumenten, die für Fracking sprechen. Wie immer gilt: Informier Dich. Denke Selbst.
Jürgen Stemke

Schiefergas kann die Versorgung mit Erdgas für 100 Jahre sichern?

Wieviel Schiefergas gibt es und wo will man Fracking in Deutschland einsetzen?

Fracking Karte DeutschlandRegionen die grundsätzlich die geologischen Voraussetzungen zur Bildung von Schiefergas aufweisen sind rot dargestellt. Diese Regionen zeichnen im Wesentlichen die bekannten Kohlenwasserstoff-Provinzen in den großen Beckenstrukturen nach. In diesen Gebieten ist Fracking potentiell möglich. Die Gas-Konzerne stecken gerade ihre „Claims“ ab und gründen pro Claim eine Hydrocarbons GmbH.
Karte:  Daten: BGR; Bild: Frank Walle, Piratenpartei

Die Schätzungen über die förderbaren Vorkommen in Deutschland schwanken stark. Sie gehen von 0,227 Bill m3 bis 1,3 Bill m3. Letztere Zahl stammt aus 2012, die Fachwelt war von dieser Prognose sehr überrascht. Von dieser Studie des BGR leiten sich die 100 Jahre Versorgungssicherheit ab. Diese gelten aber nur bei einer Quote von 12% des heutigen Bedarfs.

Durch die Förderung von Schiefergas kann man voraussichtlich den Rückgang der Fördermenge in Deutschland für 10 bis 20 Jahre abfedern. Die Fördermenge ist rückläufig, weil die Vorkommen zur Neige gehen. Deutschland importiert 98% seines Verbrauchs an Erdgas aus dem Ausland, 12% des eigenen Bedarfs wird im Land gefördert 14 Mio Kubikmeter werden pro Jahr exportiert.

Wie lange das Gas tatsächlich reichen kann ist unklar. Erst im Frühjahr 2013 hat man festgestellt dass die Gasfelder im Osten Deutschlands nicht ergiebig genug sind um dort wirtschaftlich Gas fördern zu können. Sie wurden aufgegeben. Ebenso die 3 Felder in Thüringen und das Feld Wolfsburg. Hessen hat den Feldern in Nordhessen eine Absage erteilt und auch am Bodensee soll nicht mehr gefrackt werden. (Dennoch wurden unter der Grünen Landesregierung Erkundungsanträge genehmigt, ebenso im Rot-Grünen Schleswig-Holstein).

Die veranschlagten 100 Jahre Bedarfsdeckung (beziehungsweise Deckung von 100% des Eigenbedarfs für etwa 13 Jahre) sind auf jeden Fall Makulatur.  Dennoch werden Industrie und Befürworter nicht müde, diese Zahl zu nennen. Selbst das Bergamt in Hannover hält an dieser Zahl fest. In den USA stellt man inzwischen fest, dass die Quellen deutlich schneller versiegen als erwartet.

UPDATE Juli 2014: Nach Auskunft der Regierung Niedersachsens und des Berichts des Landesbergamts hat Deutschland noch Gas-Reserven für eine statische Reichweite von 9 Jahren. Diese Abschätzung beinhaltet nicht den Rückgang der Fördermenge. Durch Fracking könnte die förderbare Gasmenge etwa verdoppelt werden. Dies hätte jedoch kaum Einfluss auf die Reichweite, da das Gas dann auch schneller gefördert wird. Das bedeutet, mit oder ohne Fracking sind die Gasvorräte in Deutschland in ca. 9 Jahren erschöpft.

UPDATE November 2014: Da die Gesteinsstruktur in Deutschland nicht genau bekannt sind, hat man für obige Abschätzungen die Struktur in den USA zur Grundlage genommen. In Polen wurde nach ersten Fracks die Höffigkeit inzwischen um 90% nach unten korrigiert. Die Frack-Industrie zieht sich dort wieder zurück. Zurück bleiben Löcher und Bauern mit geschädigten Brunnen.

die Energiewende braucht Schiefergas?

EnergiewendeWeg von der Kohle, hin zu umweltverträglicher Energigewinnung.
(Fotos: Volker Polednik, Florian Gerlach; Bearbeitung: Jürgen Stemke)

Oft wird suggeriert dass Schiefergas in Deutschland die notwendige Zeit zum Umsetzen der Energiewende zur Verfügung stellen kann. Das kann Fracking nicht und diese Zeit brauchen wir auch gar nicht. Im Gegenteil, jetzt weiter auf fossile Energieträger zu setzen verzögert die Energiewende. Zu den gleichen Ergebnissen kommt das Beratergremium der Bundesregierung, der Umweltrat.

Die Energiewende verlangt nicht nach mehr fossilen Brennstoffen und CO2-Ausstoß. Die Energiewende verlangt den Verzicht darauf.

weniger Chemie macht Fracking ungefährlich?

Die Gefahren für eine Verschmutzung des Grundwassers ist nur zu einem Teil auf Vorfälle mit den eingesetzten Chemikalien zurück zu führen, wenn dann oft beim Transport oder der Entsorgung. Meist ist der Chemie-Cocktail, der während der Förderung aus der Erde kommt und vom Erdgas abgeschieden werden muss, das Lagerstättenwasser, deutlich gefährlicher als die Chemie die man zum Fracken einsetzt. Viel problematischer als die eingesetzte Chemie ist das Bohrloch selbst:

Mit Bohren hat man lange Erfahrung, das hat man im Griff?

Aus verschiedenen Regionen in denen gefrackt wird gibt es Berichte über brennbares Wasser und Kontamination von Gewässern Grundwasser und Trinkwasser. Dies ist meist nicht auf den Umgang mit den Fracking-Chemikalien zurück zu führen, sondern auf ein ganz anderes Problem.

Aufgeführt sind Bohrungen, die versagen über dem Zeitstrahl ihres Alters

Jede Bohrung besteht aus einem Loch, das mit Beton ummantelt wird. Dieser Beton in der Erde wird, wie jedes Bauwerk aus Beton, irgendwann schadhaft. Es bilden sich Risse und Klüfte. In manchen Fällen bilden sich schon beim Gießen des Betons derartige Hohlräume.

Grafik Gas MigrationDer Zement der Bohrung wird schadhaft, Stoffe aus durchbrochenen Schichten (gelb) steigen auf. Das Gelbe rechts im Bild könnte z.B. ein Brunnen sein, in den nun Gas eindringt. (Quelle: Schlumberger Ltd.)

Durch diese Risse, Klüfte und Hohlräume können Stoffe aus dem Untergrund aufsteigen. Diese können aus dem angebohrten Gasfeld stammen, oder auch aus Schichten, die von der Bohrung durchstoßen werden. Dieses Problem hat grundsätzlich jede Bohrung und ist in der Branche wohl bekannt. Es gibt keine dauerhafte Lösung. Jede Bohrung wird irgendwann entsprechend versagen.

Da beim Fracking sehr viele Bohrungen notwendig sind und durch das Fracken selbst die Bildung von Rissen und Klüften provoziert wird (das ist der Sinn des Frackens), ist das Risiko besonders hoch, dass es zu Schäden kommt. Es ist mit absoluter Sicherheit davon auszugehen, dass Grundwasserschäden eintreten.

Erdgas ist saubere Energie?

Fracking Bohrstelle mit mobiler Ausrüstung für den Frack-Vorgang. Dieselmotoren sorgen für den hohen Druck.Pro Bohrstelle benötigt man zahlreiche solcher Fracking-Vorgänge pro Jahr. Die Maschinen sind mobil und werden von Bohrplazt zu Bohrplatz transportiert. (Bild: Amateurvideo)

Gaskraftwerke sind nur so sauber wie das Gas, das verwendet wird. Die Umweltbilanz von sogenanntem unkonventionellem Gas, das durch Fracking gefördert wird, ist jedoch schlechter als die von der “dreckigen” Braunkohle. Schiefergas ist keine saubere Energiequelle. Normales Gas aus fossiler Förderung übrigens in der Regel auch nicht.

Die Energie-Bilanz von Schiefergas ist 3 Mal schlechter als die von normalem Erdgas. Schiefergas verursacht 4 Mal mehr CO2-Emissionen als herkömmliches Erdgas und gibt 14 Mal mehr Schadstoffe in die Luft ab.

Nicht eingerechnet sind bei dieser Aufzählung Freisetzungen von Methan durch Risse, Klüfte und andere Undichtigkeiten, die beim Fracking auftreten und dann Belastungen des Grundwassers und der Luft verursachen. Methan (Erdgas) ist 25 Mal klimaschädlicher als CO2.

Schiefergas bringt sinkende Gas- und Strompreise?

Entwicklung des Kohle-Preis einiger Kohle-Sorten bis 2009Beispielhaft die Entwicklung der Kohle- und Ölpreise bis 2009. Der Preis von Erdgas ist an den Ölpreis gekoppelt.

Schiefergas ist sehr teuer. Die Förderung in den USA lohnt sich nur, weil die Preise für fossile Energieträger sehr stark gestiegen sind und weiter stark steigen.

Die einzige Möglichkeit den Strompreis von dieser Preissteigerung zu entkoppeln, ist auf einen preisstabilen Rohstoff umzusteigen. So werden Sonne, Wasser und Wind von der Natur kostenlos angeliefert.

Die Annahme, durch Fracking würden die Gaspreise in Europa sinken, ist falsch. In Europa ist der Gaspreis nicht frei, sondern an den Ölpreis gekoppelt. Finanziell profitieren bei Fracking in Deutschland nur Konzerne im Ausland.

Fracking sichert tausende Arbeitsplätze?

Für die Forschung und Entwicklung zu Fracking ist der Zug für Deutschland abgefahren. Bekannt ist, dass diese Technologie eine Hochrisikotechnologie ist und dass Experten auch nach mehrjähriger Einarbeitung die bisherigen Erkenntnisse noch nicht vollständig verstanden haben. Wesentliche neue Erkenntnisse sind jedoch nicht mehr zu erwarten.

Wir sichern 300.000 Arbeitsplätze in Deutschland, wenn wir die Energiewende voran treiben, so meldet das Bundesministerium für Umweltschutz und Reaktorsicherheit. Das sind deutlich mehr, als ein paar Tausend. Auch müssen wir uns damit abfinden und darauf reagieren, dass der Wohlstand in Deutschland nicht länger mit der Anzahl der Arbeitsplätze korreliert. Die Gesellschaft muss dies akzeptieren und die Renten- und Sozialsysteme müssen an diesen Wandel angepasst werden. Arbeitsplätze auf Kosten unserer Lebensgrundlage zu schaffen ist falsch.

0,5 bis 1 Mrd € Einnahmen durch Förderabgaben?

Mit diesen Einnahmen müssen auch Kosten gedeckt werden. Behörden müssen die Bohrungen verwalten. Die Bohrungen müssen kontrolliert werden. Schäden werden aufgrund des Risikos nicht von Versicherungen abgedeckt, das Risiko muss also voll mit diesen Einnahmen abgedeckt werden. Spätestens nach 30 Jahren oder mit Insolvenz oder Auflösung der Betreiber-GmbH einer Bohrstelle geht das Risiko auf den Grundstücksbesitzer oder die Allgemeinheit über.

In den USA stehen bereits eine erhebliche Anzahl von Fracking-Ruinen. Wenn nach Ende der Förderung die Bohrstelle versiegelt und zurück gebaut werden muss und der Betreiber pleite geht, dann bleibt das Loch und das Risiko. Die Industrie steht für diese Gesellschaften mit begrenzter Haftung nicht ein.

Fazit: Die Einnahmen durch Förderabgaben sind gering, verglichen mit den Erlösen, die die Industrie mit der Förderung erzielt. Ebenso stehen sie in keinem Verhältnis zu den Risiken, die bis heute nicht vollständig abgeschätzt werden können, und den Kosten und Nachteilen für die Menschen, die dauerhaft kontaminiertes Grundwasser verursacht. Es fehlt dann nicht nur das Wasser für die Menschen, sondern auch das Wasser für die Vieh- und für die Landwirtschaft.

Kommt es zu Schäden, sind die Bürger die Dummen. Für die Industrie endet die Haftung nach 30 Jahren oder mit der Pleite oder der Auflösung der verantwortlichen GmbH. Persönlich wird niemand zur Verantwortung gezogen. Persönlich betroffen sind nur die Geschädigten vor Ort.

Erdbeben können durch Gasborhen nicht ausgelöst werden?

Diese Aussage ist schlicht gelogen. Die Gasindustrie versucht den Zusammenhang stets abzustreiten, die Faktenlage ist jedoch erdrückend. Niedersachsen ist ein geologisch nicht aktives Gebiet. Damit dürfte es dort keine Erdbeben geben. Tatsächlich gibt es Erdbeben, stets in der Umgebung von Bohrungen der Öl- und Gasindustrie. Die betroffenen Bürger bleiben jedoch üblicherweise auf ihren Schäden sitzen.

Obwohl die Industrie auch schon vor Kameras zugegeben hat, dass sie die Erkenntnisse von Experten akzeptiert, dass die Bohrungen Erdbeben auslösen, wird hier weiter falsch „informiert“.

Auch in anderen Staaten gilt der Zusammenhang zwischen Bohrungen und Erdbeben als Fakt.

strengere Kontrollen schützen Trinkwasser?

Stoppt Fracking, für Bürgerbeteiligung und Gewässerschutz

Kontrollen verhindern nichts. Kontrollen können immer nur prüfen ob etwas passiert ist. Das ist völlig unzureichend.

Kontrollen können nur stattfinden, wenn es genug Kontrolleure gibt, mit dem entsprechenden Fachwissen, Werkzeugen und Rechten.

Das Beispiel USA zeigt, dass es völlig illusorisch ist, die Bohrstellen ausreichend zu kontrollieren. Bei Bohrstellen, die kontrolliert werden, werden stets teils gravierende Mängel festgestellt.

Eine Studie zeigt, dass die Verunreinigung von Trinkwasser nicht verhindert werden kann. In den USA sind sind die Trinkwasserbrunnen in Fracking-Gebieten zum Teil schwerst belastet.

Die Unternehmen halten sich an die gesetzlichen Vorgaben?

Die einschlägigen Paragraphen des Bergrechts stammen aus dem Jahre 1934, einer Zeit in der die deutsche Politik das ressourcenarme Land auf einen Krieg vorbereitete.

Der nachhaltige Schutz der Umwelt und ein fairer Ausgleich für Geschädigte durch die verantwortlichen Unternehmen ist nicht Schwerpunkt in dieser Gesetzgebung. Technologien wie das Fracking sind erst seit wenigen Jahren möglich und waren bei der Gesetzgebung nicht berücksichtigt. Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben zum Fracking.

Das Bergrecht ist heute nicht mehr zeitgemäß. Der Gesetzgeber muss handeln. Die Piraten fordern den Wegfall des Bergrechts. Ein Umweltgesetzbuch soll auch den Bergbau regeln.

Das Beispiel USA zeigt, dass sich die Unternehmen nicht an die dort schon sehr schwachen gesetzlichen Vorgaben halten. Die Umweltbehörde in Pennsylvania hat kaum Mittel, Bohrstellen zu kontrollieren. Bei jeder Bohrstelle, die kontrolliert wird, werden jedoch erhebliche Mängel und Verstöße vestgestellt. Es gibt keine Bohrung, bei der sich die Unternehmen an die gesetzlichen Auflagen halten.

Auch in Deutschland halten sich die Unternehmen nicht an die Vorschriften oder die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Technik. So hat die Industrie Beispielsweise in Niedersachsen minderwertige unterirdische Rohre zur Beseitigung des kontaminierten Lagerstättenwassers aus Bohrstellen verlegt. Durch die Wandung der Rohre gelangte unter anderem krebserregendes Benzol in die Böden der Landwirtschaft Niedersachsens.

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5 Kommentare

  1. 1
    Inga Blumberg

    Ahoi Jürgen,
    da hast du dir aber viel Mühe gegeben. Im Großen und Ganzen versteht sogar ein Laie wo´s hapert. Bloß den Artikel Abt. „Schiefergas bringt sinkende Gas-und Strompreise“ hab ich nicht verstanden. „Die Förderung in den USA lohnt sich nur, weil die Preise steigen“? Vielleicht kannst du mir auf die Sprünge helfen.
    Danke und
    Grüße aus Everswinkel
    Inga

    • Dipl. Ing. Jürgen Stemke

      Hallo Inga,

      freunt mich, dass du den Beitrag nützlich findest.

      In meinem Artikel zu Strompreisen findest Du eine Grafik zur Entwicklung der Preise fossiler Brennstoffe. Ab 2005 ist der Preis dramatisch angestiegen.

      Öl- & Gasförderung durch Fracking ist so teuer, dass sich der Einsatz dieser Technologie nur lohnt, weil die Rohstoffpreise so gestiegen sind. Statt einer senkrechten Bohrung braucht man hier 8 bis 16 wagerechte Bohrungen und hat viel weniger Ausbeute.

      Wären die Preise auf dem Niveau von 2005, dann wäre Fracking wirtschaftlich nicht interessant geworden. Setzt man hohe Anforderungen an die Zulassung, z.B. Umweltverträglichkeitsprüfungen wird das Verfahren ebenfalls (derzeit) unwirtschaftlich.

      Allerdings sind die USA derart in einem Fracking-Fieber, dass dort die Gaspreise sogar wieder sinken. Wobei hier hauch die Rezession eine wichtige Rolle spielt. Der sinkende Gaspreis wiederum fürht zu einem enormen Kostendruck für die Bohrstellen.

      Nachtrag: Erklärungsversuch zu den Gaspreisen in Europa und USA

  2. 2

    Hallo Jürgen,

    ich bin nach über einem Jahr auf den Beitrag geflutscht und möchte ihn mit einigen Querverweisen wie Frackwasserverklappung etc. gerne auf meine Webseite bringen.

    Zur Info warum … ich gehe ab Mai 2015 einen Pilgerweg für das Motto „Wasser ist ein Lebensrecht“. Nach textlich aufbereiteter Übernahme würde ich noch nach einer englischen Übersetzung schauen.

    Denn der Weg führt mich vom Nordkap nach Mekka und via Afrika retour. Freu mich auf Rückmeldung hier, per Mail oder auch telefonisch. Für die deutschen Wege sind einige Aktionen auch rund um Fracking geplant.

    Gruss

    • Dipl. Ing. Jürgen Stemke

      Hallo,
      du kannst die Texte gerne übernehmen, Namensnennung und Links zu meiner Seite wären nett. Viel Freude auf Deiner Reise!

  3. 3

    Hallo Herr Stemke,
    ich wohne in der Niederlausitz und bin mit der „sauberen“ Braunkohleverstromung groß geworden. Obwohl ich die Argumente derer, die ihr täglich Brot bei Vattenfall verdienen, nicht mittragen kann, kann ich die Beweggründe dennoch verstehen. Gleichwohl treiben mir einige Kommentare zum Thema Fracking die Zornesröte ins Gesicht. So gesehen in der Süddeutschen Zeitung: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dauerhaftes-fracking-moratorium-wir-hobbits-1.2224364
    Vielleicht könnten Sie dem Herrn Guido Bohsem ihren Beitrag zukommen lassen…möglicherweise überdenkt er ja seine sehr abfällige Sichtweise über die betroffenen Anwohner von Frackingbohrtürmen noch einmal….vielen Dank für Ihren sehr informativen Artikel! Grüße aus der Lausitz

Was denkst du?